Zuerst der Gerichtstermin, da meine Ex findet ich mache zu wenig "Schulstoff" und zu viel "Bildung" mit den Kindern, aber Schulstoff wichtiger ist hatte ich jetzt einen Gerichtstermin vor einem franz. Gericht.
Natürlich konnte ich spielend alle Anzweifelungen und Anschuldigungen vom Tisch fegen, zumal ich mittlerweile gewohnt bin mit "Autoritäten" zu sprechen und einen lockeren, freundschaftlichen Umgang zu jedem Menschen pflege.
Ich war am Abend vor dem Termin nervös... es hat sich so wie vor dem Abitur angefühlt... wo man sich denkt: Heute ist der letzte Tag dieses Lebens und wenn ich es morgen versaue, dann ist alles vorbei und ... keine Ahnung. Es ist wie der Vorabend einer großen Operation am offenen Herzen, heute singen noch die Vögel, die Sonne scheint, aber am nächsten Tag kann schon alles wirklich für immer vorbei sein.
Und dann hatte ich kurz vor Sonnenuntergang die Wende. Mir ist alles bewusst geworden, was ich gelernt habe, wie viel ich trainiert habe, an mir gearbeitet habe, wie ich tausend mal hinausgegangen bin um zu wachsen... und zu wachsen... wie oft ich meine Komfort-Zone verlassen habe...
Und dann war da nur noch der Spruch von Muhammed Ali (oder wie man ihn schreibt): I am the greatest!
Es war so eine tiefe innere Überzeugung, dass was auch passiert, ich das Beste daraus mache, wie ich es schon tausendmal geschafft habe und noch 50.000 mal schaffen werde. Ich war in diesem Augenblick unbesiegbar.
Und diese Einstellung hat mich dann nicht mehr verlassen.... selbst vor der Verhandlung bin ich noch herumgetänzelt vor innerer Freude wie ein Boxer im Ring.
In der Verhandlung selbst war ich dann noch gelöster, mein Geist war klar wie Bergwasser und meine Erwiderungen (obwohl in Französisch) kamen einfach so.
Ich wusste einfach, dass ich es kann. Dass ich größer als die Situation bin und dass ich auch größer als jede Niederlage bin... selbst wenn eine käme... ich würde es in etwas Positives verwandeln.
Wow... das war mein "One Moment in Time".
Ich habe auch eine politische und soziale Bewegung gegründet, die auf diesem Prinzip gründet: Nimm immer den größten nächsten Schritt, der sich anbietet. Gehe nie einen Schritt zurück, denn Du trittst allen die hinter Dir stehen auf die Füße. Wenn Du nach hinten gehst, dann nur um Anlauf zu nehmen.
So... und jetzt wie geht's den Kindern. Mein inneres Wachstum wirkt sich sehr stark auf meinen Umgang mit den Kindern aus. Ich habe eine neue Lockerheit entwickelt, so dass wir wirklich viel Spaß und Freude miteinander haben.
Nami will nun Klinik-Clown werden. Ich finde das einen tollen Job, als ich im Krankenhaus war kamen die mal zu mir und ich dachte mir nur: "Clowns.. echt jetzt? Ich habe hier ganz andere Probleme und da kommen die roten Nasen herein und wollen mich zum *Lachen* bringen. Lachen ist absolut daneben in meiner Lage." - und sie haben es trotzdem geschafft. Ich kann mir vorstellen, wie schwer es für einen Clown sein muss todkranke Kinder zum Lachen zu bringen... oder Erwachsene. Aber es macht so einen Unterschied. Und jetzt will sie genau diesen Job mit den Worten: Lachen ist die beste Medizin.
Nach all dem Gehänge mit dem Lesen liest sie nun sehr gut. Pro Woche ca. ein Buch; ihr Ziel ist es alles von Astrid Lindgren zu lesen. Ich habe jetzt ein paar neue Bücher angebracht ("Briefe vom miesesten Planeten des Universums" und "Der 14.te Goldfisch") und sie fängt auch an diese zu lesen.
Chopper hat sein erstes längeres Zeltlager. Insgesamt 4 Übernachtungen. Er hat gesagt: Er genießt es ohne Eltern, wir sollen bloß nicht vorbei schauen. Autsch... aber er wird bald 12...
Er liest aktuell ein Buch nach dem anderen. So ca. 1200 Seiten in der Woche. Sein Skill-Training hat er deswegen schleifen gelassen und ich habe eine Weile zugeschaut. Ich wollte sehen, was daraus kommt. Aber er las einfach noch mehr - und noch unansprechbarer. Er hat jetzt alle Bücher durch, die Worte wie "Chroniken", "Drachen" oder "Reiter" drinnen hatten. Drachenreiter, Adlerreiter, Pegasusreiter, Phönixreiter... fehlen nur Pferdereiter und Eselsreiter. Ich habe ihm dann wieder sein Skill-Training ans Herz gelegt, das ist einfach wichtig meiner Meinung.
Aktuell lernt er Französisch, Latein und Italienisch. Für Latein ist er sogar schon Contributor auf Memrise. Mit einem sehr schönen Text in seiner Bio. Da steht, dass er das Interesse an Latein durch seinen Vater bekommen hat, der bei jedem Wort die lateinische Wurzel erzählt hat.
Wir haben jetzt die Gewohnheit eingeführt jeden Tag macht jeder einen Haushaltstask. Chopper hat wirklich das Kochen übernommen. Das ist echt toll, nicht mehr jeden Tag kochen zu müssen. Nur manchmal komme ich in die Küche, das Nudelwasser ist komplett verdampft und er ist 40 Seiten in seinem Buch weiter.
Sanji hat - endlich, dass ich das noch erleben darf!!!! - ohne Probleme Lesen gelernt. Damit ist er mein erstes Kind, das sich - wie in den "Kinder lernen selber"-Ratgebern - innerhalb kurzer Zeit und mit nur wenigen Tipps und Übungen Lesen beigebracht hat. Man möchte sagen fast von selbst. Er liest nun schon so gut, dass wir seine Leseparty geben.
Interessant ist wie die Kinder schon rechen. Ich habe nur hin und wieder kleine Tipps gegeben. Die Mutter hat sie auf Khan Academy verfrachtet und manchmal diskutieren wir über mathematische Probleme (aber eben nicht rechnen) und sie rechnen echt Dinge wie: 2*96 oder 1050 /2 - auch Sanji rechnet das schon ziemlich akkurat.
Ich lege da zwar weder Wert noch Fokus darauf, sonder vermeide das Thema eher, aber ich finde es dennoch interessant, wie sich so was entwickelt.
Aktuell lernen die beiden Kleineren eine Fremdsprache und 10-Finger-System. Nami lernt Spanisch auf Duolingo und Sanji kuckt Peppa Pig in Spanisch an.
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Sonntag, 15. Mai 2016
Sonntag, 8. November 2015
Hühner und Verantwortung
Nachdem Nami nun über mehrere Monate sich um Hühner und Kaninchen in dem Kleintierzüchterverein gekümmert hat, hat sie heute ihren eigenen Schlüssel bekommen.
Das bedeutet für sie konkret, dass sie sich nun jeden Tag um ihre Tiere kümmern kann - und es ist auch ein großer Vertrauensbeweis.
Ihr Förderer dort will jetzt noch ein paar Monate schauen, ob Nami mit gleichem Interesse und gleicher Persistenz an der Sache dran bleibt... und dann... wollen wir uns alle an einen Tisch setzen und sie kann sagen, was sie selbst gerne züchten würde, bekommt ihre eigene Parzelle mit ihren eigenen Tieren.
Ich bin gespannt, wie es weiter läuft. Und ich finde es auch sehr gut, wie sehr Nami im Leben lernen kann, dass stetiger Einsatz auch immer mehr Vertrauen der Mitmenschen nach sich zieht und dies dann dazu führt, dass andere einem mehr und mehr Verantwortung und Eigenständigkeit zutrauen.
Das bedeutet für sie konkret, dass sie sich nun jeden Tag um ihre Tiere kümmern kann - und es ist auch ein großer Vertrauensbeweis.
Ihr Förderer dort will jetzt noch ein paar Monate schauen, ob Nami mit gleichem Interesse und gleicher Persistenz an der Sache dran bleibt... und dann... wollen wir uns alle an einen Tisch setzen und sie kann sagen, was sie selbst gerne züchten würde, bekommt ihre eigene Parzelle mit ihren eigenen Tieren.
Ich bin gespannt, wie es weiter läuft. Und ich finde es auch sehr gut, wie sehr Nami im Leben lernen kann, dass stetiger Einsatz auch immer mehr Vertrauen der Mitmenschen nach sich zieht und dies dann dazu führt, dass andere einem mehr und mehr Verantwortung und Eigenständigkeit zutrauen.
Sonntag, 27. September 2015
Choppers erste Freizeit außer Haus
Die Kinder werden immer größer und größer. Chopper ist jetzt 11 und er war auf seiner ersten Freizeit. Mit Paddelbooten sind sie am einen Tag über den Rhein, haben dort gegrillt, Wasserübungen gemacht, gezeltet und sind dann am nächsten Tag wieder zurück.
Als ich dort zum Abholen auftauchte sagte mir der Paddeltrainer, dass die Kinder ihre Zelte selbst aufgebaut hatten, selbst Lagerfeuer gemacht hatten, etc. Alles eigenständig außer beim Zusammenpacken der Wurfzelte war Hilfe notwendig.
Es ist schon eine heftige Zäsur.
Nächsten Monat ist schon die nächste Freizeit. Diese dauert dann schon länger.
Als ich dort zum Abholen auftauchte sagte mir der Paddeltrainer, dass die Kinder ihre Zelte selbst aufgebaut hatten, selbst Lagerfeuer gemacht hatten, etc. Alles eigenständig außer beim Zusammenpacken der Wurfzelte war Hilfe notwendig.
Es ist schon eine heftige Zäsur.
Nächsten Monat ist schon die nächste Freizeit. Diese dauert dann schon länger.
Sonntag, 13. September 2015
Nach den Sommerferien - ein Update
Wie ich diesen Schulanfang nach all den Jahren noch spüre, wenn das Wetter so herbstlich wird. Dieses Aufwachen mit einem tiefen Gefühl der Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit, die das Ende der Sommerferien markiert. Nächstes Jahr bin ich wieder im Ausland um diese Zeit. Im Süden. Definitiv. Der Duft und Anblick von Pinien und Meer ertränkt alle Dunkelheit und alles Grau.Woran merkt man als Unschooler, dass der Sommer vorbei ist? Eigentlich nur am Wetter... und dann ist heute auch noch der letzte Tag an dem das Freibad geöffnet ist. Letztes Jahr um diese Zeit war ich gerade ein paar Tage in Venedig und es standen uns noch herrliche zwei Wochen bevor. Als wir dann zurückkamen war es herrliches Wetter. Die Luft war aber schon kalt und die roten Blätter der Bäume verrieten was bald kommen würde.
Wenn ich mich frage, was mir Unschooling bedeutet und ein schulfreies Leben, dann fühle ich wie tief es geht: So viel! Alles! Jeden Tag wachsen dürfen, so wie ich es will. So wie es *mein* Leben verlangt. Kein anderer. Es gibt keine Katastrophe mehr - es gibt nur noch Richtungen der Entwicklungen.
Dieses Jahr habe ich mit Singen angefangen und es ist als schließt sich dadurch eine so starke Lücke in meiner Persönlichkeit. Ich war immer nur akademischer Verstand oder stilles Gefühl. Singen hat mir Ausdruck verliehen - auch wenn ich Singen selber noch nicht kann.
Gerade ging ich durch die Wohnung... Nami lag auf der Couch und las "Der kleine Prinz" - die Comicreihe. Nach dem ganzen Training wegen ihrer Dyslexie haben wir ja dann bei 46 Wörter pro Minute eine Pause gemacht. Kein Training mehr. Eine lange Sommerpause. Generell fangen wir die Sommerpausen ja so um März herum an.
Und dann fragte mich Nami, was denn sei, als ich stehenblieb und ihr einfach beim Lesen zusah... was sei? Freude... Tränen in den Augen... Innerer Frieden... Ich nickte nur und machte: Mmmm...
Dann sah sie nach einer Minute wieder auf und begann über die Finsterlinge (sie repräsentieren Angst in dem kleinen Prinzen) zu erzählen, die gegen den kleinen Prinzen kämpfen. Sie dachte die wären kleiner. Von seinen Ängsten denkt man wohl immer sie seien kleiner... bis man anfängt sich ihnen zu stellen und gegen sie zu kämpfen.
Eine andere Entwicklung ist, dass Nami nun mittlerweile die Untertitel von One Piece mitliest. Und das ist wohl ein super Training für ihr Lesen.
Danach ging ich in die Küche. Chopper saß am Tisch und frühstückte und las. Er liest praktisch immer beim Frühstück. "Herr der Fliegen" ist es gerade. Ein Buch, das bestimmt kein Kind in der 5.ten Klasse liest. Eine Freundin sagte mal, dass ich Chopper für die Ivy League trainiere... und das stimmt wohl auch irgendwo. Aber ich bin überzeugt dieses Recht auf die Erreichung seines ganzen Potentials hat jeder Mensch. Warum sollen Menschen nur kleine Flügel bekommen, wenn sie große Schwingen wachsen können? Welche die im Licht schillern, wenn sie auf die Sonne zufliegen?
Nami hat jetzt auch ein Ziel: Ihr Ziel ist es, dass Blaumeisen aus ihren Händen picken. Was für ein schönes Ziel :) Sie fährt jeden Sonntag früh zu dem Kleintierzuchtverein und füttert dort bei einem Züchter die Hühner. Und mittlerweile hat der Züchter auch Albino-Kaninchen für sie gekauft. Und sie fängt auch an die Hühner der Nachbarn zu füttern. Sie gibt toten Tieren ein Begräbnis und spürt alle Vogelnester auf.
Die beiden großen Kinder lernen nun Sprachen. Chopper lernt Französisch... da ist er ja auch schon ziemlich weit. Hat nun Latein dazugenommen und mittlerweile auch Italienisch. Gestern wollte er auch noch Bayerisch nehmen, aber ich riet ihm erst mal seinen Laser zu fokussieren, bevor er alles mache. Er hat ja noch genug Zeit. Er benutzt mittlerweile hin und wieder lateinische Wörter - und ja - ich muss mittlerweile nachfragen. Und er erklärt mir dann seine Theorien mit welchen Wörtern sie aus unserer Sprache zusammenhängen. "Ostendere" meinte er würde mit Osten zusammenhängen - er stellte sich wohl einen Imperator vor, der damals nach Osten *zeigte*. Aber Osten, so fanden wir dann heraus kommt aus dem Althochdeutschen. Über die Jahre wird sich so sein linguistisches Gespür entwickeln.
Nami lernt nun Spanisch. Am Computer. Ganz alleine. (ja wirklich, alle Kinder schicken mich raus, wenn sie lernen - nur Sanji *noch* nicht - sollte mir das irgendwas sagen?). Sie macht das wirklich gut.
Diese Woche beginnen wieder die Kurse. Und am 20.ten ist dann schon Choppers Tanzaufführung.
Letzte Mama-Woche hat Chopper die ganze Woche seine eigenen Spiele programmiert.
Meine Haushaltsfähigkeiten werden immer besser. Ich war eine Zeit lang ratlos, da ich nicht wußte, wie ich die Kinder einbinden kann. So dass es ihnen Freude macht. Ganz freiwillig hat nicht funktioniert. Das Leben ist einfach viel viel spannender als Haushalt. Nun haben wir die Vereinbarung, dass sie ein Zimmer aufräumen (oder einen Teil von einem Zimmer) und ich dann immer extra was koche. Kochen macht mir dann auch Freude, wenn ich merke, dass wir alle was tun und ich kann wirklich was Gutes kochen. Die Ordnung wird dadurch die Ordnung der Kinder - somit achten sie auch darauf und richten nicht einfach Chaos an, als ob es kein Morgen gäbe. Und die Küche nicht vor dem Kochen erst selbst komplett aufräumen zu müssen entspannt wirklich. Sehr. Und ich kann mich darauf konzentrieren meine Kochkünste zu verfeinern.
Unser Familienalltag hat sehr wenige Tiefs. Über die letzten Wochen wurde es wieder sehr sehr harmonisch. Und ein sehr starkes Zusammensein. Die Kinder lernen immer mehr aufeinander einzugehen.
Tagsüber sehe ich die Großen nur immer mal wieder. In den Ferien haben ja die anderen Kinder Freigang und Freundschaften können geschlossen werden und den ganzen Tag kann gespielt werden. Ich komme rein und auf einmal liegt da wieder die Freundin von Nami im Wohnzimmer und streichelt den Hund... ich kratze mich am Kopf.
Nami hat auch ihre Kleptomanie mittlerweile sehr gut überwunden. Ich kann überall Geld rumliegen lassen (eine Schwäche von mir). Und nichts mehr verschwindet. Nein, mehr noch. Nami bastelt kleine Sparbüchsen und räumt das Geld dann zusammen.
Sonntag, 29. März 2015
Viel Zeit
Die letzte Woche war das Wetter so schön und wir haben die Zeit draußen verbracht. Das war echt toll. Wir haben viel gespielt (Ball gegen die Wand beim Supermarkt) und auch sonst viel zusammen gemacht.
Ich habe auf der anderen Seite auch Namis Skill-Training (Powertraining Lesen) für eine ganze Woche ausgesetzt... nunja... vielleicht hat eher sie es ausgesetzt und ich habe gesagt: Ja, OK.
Und dann war plötzlich so viel Zeit da Dinge zu machen und dann ist es natürlich auch viel länger hell und das Wetter bringt auch eine tolle Stimmung.
Es war also eine richtige "Relax"-Woche. Also eine Woche in der wir praktisch nur gemacht haben was uns gefällt.
Chopper und Sanji haben zwar ihr Skill-Training weiter gemacht, aber Chopper ist ja schon 10 und macht es praktisch ganz selbständig. Und Sanji liest eh so schnell, gut und mit Freude, dass die Zeit nicht ins Gewicht fällt, denn es ist sehr spielerisch.
Also es war eine super Woche - und wir haben witzige Sachen herausgefunden:
wie man einen Einkaufswagen ohne Münze aber nur mit Schlüssel abkriegt
wie dankbar Leute sind, wenn man ihnen Einkaufswägen einfach so gibt
wie man Einkaufswägen als Tore benutzt :)
Dienstag, 3. Februar 2015
Eigene Projekte - Planung, Kosten, Zeit
Nachdem Chopper nun ein paar Bücher über Physik durchgelesen hat; wir eine Menge Experimente gemacht haben und er alles wieder vergessen hat :) (nicht alles, aber manchmal habe ich das Gefühl, dass er nur so darüber hinweg liest) - fangen wir nun endlich an, dass er selber Projekte macht.
Ich gebe ihm also eine Aufgabe und er darf alle Ressourcen, die er will/findet benutzen. Er meinte, er nimmt nur Youtube.
Aktuelle Aufgabe: Elektromotor bauen.
Er muss alles selber machen:
+ Anleitung finden, verstehen
+ Budget planen (10 € ) (das bedeutet auch Alternativen finden, z.B. bekommt man Kupferdraht nur in großen Rollen, oder Büroklammern nur in Packungen (man braucht in seiner aktuellen Anleitung 2 davon))
+ Einkaufen
+ Bauen
+ Zeitrahmen einhalten (5 Tage)
Dies sind alles enorm wichtige Fähigkeiten, die er überall in der echten Welt braucht.
Ich bin schon gespannt, was daraus wird. Ich halte mich so weit es geht heraus.
Ich gebe ihm also eine Aufgabe und er darf alle Ressourcen, die er will/findet benutzen. Er meinte, er nimmt nur Youtube.
Aktuelle Aufgabe: Elektromotor bauen.
Er muss alles selber machen:
+ Anleitung finden, verstehen
+ Budget planen (10 € ) (das bedeutet auch Alternativen finden, z.B. bekommt man Kupferdraht nur in großen Rollen, oder Büroklammern nur in Packungen (man braucht in seiner aktuellen Anleitung 2 davon))
+ Einkaufen
+ Bauen
+ Zeitrahmen einhalten (5 Tage)
Dies sind alles enorm wichtige Fähigkeiten, die er überall in der echten Welt braucht.
Ich bin schon gespannt, was daraus wird. Ich halte mich so weit es geht heraus.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Steigende Selbstverantwortung
Chopper (10) hat mittlerweile angefangen das Lernen zu verinnerlichen.
Er fängt in der Früh mit franz. Horn an und dann spielt er so lange es sich gut anfühlt für ihn (heute war es das erste Mal eine ganze halbe Stunde).
Danach stellt er sich die Uhr auf 30 min und spielt dann mit den anderen Kindern etwas. Oder liest. Danach kommt das nächste Skill-Training. Dann wieder 30 Minuten Entspannung. Etc.
Er hat das ganz von selbst angefangen und praktiziert das nun schon den dritten Tag.
Es fühlt sich an, als ob er jetzt sein Leben selbst in die Hand nimmt, anstatt darauf zu warten, dass er das nächste Signal von mir bekommt, dass irgendein Kurs ist oder Skill-Training, etc.
Wow :) Unschooling rocks :)
Er fängt in der Früh mit franz. Horn an und dann spielt er so lange es sich gut anfühlt für ihn (heute war es das erste Mal eine ganze halbe Stunde).
Danach stellt er sich die Uhr auf 30 min und spielt dann mit den anderen Kindern etwas. Oder liest. Danach kommt das nächste Skill-Training. Dann wieder 30 Minuten Entspannung. Etc.
Er hat das ganz von selbst angefangen und praktiziert das nun schon den dritten Tag.
Es fühlt sich an, als ob er jetzt sein Leben selbst in die Hand nimmt, anstatt darauf zu warten, dass er das nächste Signal von mir bekommt, dass irgendein Kurs ist oder Skill-Training, etc.
Wow :) Unschooling rocks :)
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